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Die AlexanderTechnik ist eine somatische Methode, die die Selbstwahrnehmung in Bezug zu uns, unseren Tätigkeiten und unserem Umraum fördert. Sie sensibilisiert, wie wir selbstwirksam Einfluss auf uns nehmen können. Sie ist eine pragmatische (praktische) Lernmethode und unterstützt, mit sich belebter umzugehen. Im Alltag ist sie jederzeit anwendbar, wirkt präventiv und kann helfen Schmerzen zu lindern, Stressfaktoren abzubauen, Bewegung differenzierter wahrzunehmen, sein Tun und Handeln besser auszuschöpfen. Ziel dieser Arbeit ist, die Selbstregulierung im Körper anzuregen. Sie stärkt das Vertrauen in die eigenen Ressourcen.

 

Einzellektionen für Erwachsene

jeden Alters, Berufs und Hintergrunds in meiner Praxis, auch ausserhalb am Arbeitsort, bei Sport und Fitness möglich.

Im individuellen Unterricht

wird in einem ganzheitlichen Ansatz ein grundlegendes Verständnis für körperlich-geistige Zusammenhänge, für die Beziehung zwischen Denken, Bewegen und Handeln entwickelt. Durch Berührung mit den Händen und verbalen Anleitungen wird der/die Klient/Klientin aktiv in den Unterricht einbezogen und angesprochen. Wir arbeiten mit einfachen alltäglichen Bewegungsabläufen (Sitzen, Stehen, Gehen, Liegen etc.), auf Wunsch auch mit spezifischem Bewegungsvokabular und -abläufen aus dem Erfahrungsfeld des/der Klienten/Klientin. Meine  Erfahrung als Tänzerin mit verschiedenen somatischen Körpermethoden, Tanz- und Bewegungstechniken ermöglicht mir ein grundlegendes und vielschichtiges Verständnis für Bewegung.

Meine Basis ist Bewegung

In meiner über 30jährige Tätigkeit und Erfahrung als Tänzerin mit verschiedenen Körpermethoden, Tanz- und Bewegungstechniken habe ich ein vielschichtiges Verständnis für Bewegung entwickelt. Grundlage dieses Verständnisses sind Informationen aus verschiedenen Körpermethoden (wie Body Mind-Centering®, Taiji, Iyengar Yoga) Tanz- und Bewegungstechniken (wie Laban-Technik, Contact-Improvisation, Releasing Technique), sowie aus Physiologie, Biodynamik, erfahrbarer Anatomie und Ideokinese.
Bewegung ist die erste Sinneswahrnehmung aller Lebewesen und bildet die Basis für unsere Lebenserfahrung. Im somatischen Ansatz wird sie als das Ineinandergreifen von psychischen und physischen Prozessen verstanden und wirkt die Physis betreffend (auf feinstofflicher Ebene) bei der Selbstregulierung des Körpers. Der Bewegungssinn, die Kinästhesie gibt uns ein Gefühl über unseren Bezug zu Raum und Umfeld und trägt zu Identität und Selbstbild bei. Sie spielt bei allem was wir tun mit. Sie bewusster wahrzunehmen und zu erfahren, wie wir mit uns selber umgehen, ist Fokus dieser Arbeit.

Schwerpunkte und Wirkungsweise

  • Verspannungen lösen und Umgang mit Schmerzen  •  Nacken- und Schulterschmerzen  •  Rückenschmerzen und andere (auch chronische) Bewegungsschmerzen
  • Erhöhtes Körper- und Bewegungsbewusstsein  •  Erweiterung des eigenen Bewegungsvokabulars und Verfeinerung der Bewegungskoordination, neue Netze und Wege für koordinierter Bewegen und Verhalten in künstlerischer, sportlicher und beruflicher Tätigkeit anlegen  •  Ausstrahlung und Präsenz  •  Vertrauen in die eigenen Kräfte  •  Zur Ruhe kommen
  • Prophylaxe  • Verringerung des Risikos von Verletzung und Abnützung  •  Mehr Wohlbefinden in den alltäglichen Herausforderungen  •  Einen ökonomischen Umgang mit sich und seinen Ressourcen pflegen
  • Rehabilitation  •  Entwickeln von Körper- und Bewegungsgefühl nach Unfällen und Krankheit  •  Die eigenen regenerativen Kräfte lernen anzuregen

Einzelsitzungen   à  60 Min. CHF 120.—

Praxisort   Praxis für AlexanderTechnik + Bewegung, Brahmsstrasse 42, 8003 Zürich

Absenzen   Vorhersehbare Absenzen: bei Absage mind. 24 Std. vorher keine Verrechnung, später volles Honorar
Unvorhersehbare Absenzen (Krankheit etc.): bei Absage mind. 24 Std. vorher keine Verrechnung, später halbes Honorar.

Die AlexanderTechnik ist von den meisten Krankenkassen (mit Zusatzversicherung) als komplementärtherapeutische Methode anerkannt.

Mehr Information zur AlexanderTechnik auch auf der Website des Berufsverbandes AlexanderTechnik SBAT http://www.alexandertechnik.ch

Wer war F.M. Alexander, der Begründer dieser Methode?

Frederick Matthias Alexander wurde 1869 auf der australischen Insel Tasmanien geboren und starb 86-jährig in London. Er war ein bekannter Shakespeare-Rezitator und Schauspieler. Sein Stimmverlust stellte ihn zunehmend vor gesundheitliche und existentielle Probleme. Stimmschonung, diverse Behandlungen und Medikamente nützten nichts.

Hilfe durch Selbstbeobachtung: Als die Krankheit nicht geheilt werden konnte, beschloss F. M. Alexander, sich selbst zu helfen. Er begann seine Handlungen und sein körperliches Verhalten systematisch zu beobachten. Dabei gelangte er zu grundlegenden Erkenntnissen über die Koordination von Denken und motorischem Verhalten. Seine Einsichten reichten weit über das hinaus, was er ursprünglich hatte behandeln wollen: sein Stimmproblem.
Erfahrungswissenschaft als Grundlage: F. M. Alexander entwickelte im Laufe von etwa zehn Jahren seine Arbeitsmethode, die AlexanderTechnik. Dabei ging er von einem ganzheitlichen Ansatz aus und strebte die Neuausrichtung von Denk-, Bewegungs- und Handlungsmustern an. Grundlage für F. M. Alexanders Erkenntnisse und sein methodisches Vorgehen waren die durch Selbstbeobachtung gewonnen Erkenntnisse. Er verfasste vier Bücher über die positiven Einflüsse der Alexander Technik auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen. (Quelle www.alexandertechnik.ch)


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